Psychotherapie

"Eine große Erkenntnis vollzieht sich nur zur Hälfte im Lichtkreise des Gehirns, zur anderen Hälfte in dem dunklen Boden des Innersten, und sie ist vor allem ein Seelenzustand, auf dessen äußerster Spitze der Gedanke nur wie eine Blüte sitzt. " - Robert Musil - 

 

Was ist psychoanalytisch orientierte Psychotherapie und wie wird gearbeitet?

Die psychoanalytisch orientierten Psychotherapie basiert auf der Annahme, dass aktuelle psychische Probleme auf frühe Konflikte zurückgeführt werden können. Diese Konflikte wurden verdrängt und sind dem Denken nicht mehr zugänglich. Aus dem Unbewußten heraus beeinflussen sie unseren Alltag, unsere Handlungen und Beziehungen. 

Das Geschehen im Hier und Jetzt, also zwischen Therapeut und Patient ist von großer Bedeutung für diese Form der Psychotherapie. Daneben kommen unterstützende, klärende und konfrontative therapeutische Techniken zur Anwendung. Im Bedarfsfall werden übende, imaginative und selbstwertunterstützende Interventionen eingesetzt. 

Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie findet mit 1 bis 2 Sitzungen in der Woche statt. Die Therapiedauer ist variabel und zumeist kürzer als bei der klassischen Psychoanalyse. Die "Couch" wird in der Regel nicht verwendet. 

 

Für wen ist psychoanalytisch orientierte Psychotherapie geeignet?

Mit psychoanalytisch orientierter Psychotherapie kann eine große Zahl von Fragestellungen behandelt werden. Sie ist für Menschen von der Adoleszenz bis ins höhere Lebensalter und mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund geeignet.  Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie wird bei abgegrenzten und aktuellen Fragestellungen bis hin zu schweren psychischen Erkrankungen mit deutlichen Einschränkungen im Alltag erfolgreich angewandt.

©   Andrea Altemüller

© Andrea Altemüller